| Guten Tag! Weil Sie ja mit uns zusammen ein paar Stunden verbringen werden, wollten wir uns kurz vorstellen, damit Sie auch wissen, wen Sie da an der Leine führen. |
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Inti de Oro
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Ich bin ganz weiß, obwohl alle meine Vorfahren dunkel oder gescheckt sind. Und bevor ich beweisen konnte, daß ich dunkle Kinder zeugen kann, wurde mir diese Fähigkeit genommen. Aber das macht nichts - ich bin groß und stark und kann schwere Packsättel tragen. Daher muß ich jetzt schon üben, obwohl ich erst in einigen Jahren das volle Gewicht nehmen darf - sonst bekomme ich Rückenprobleme. Derzeitig trage ich also etwa 20-25 kg. Auf dem Rückweg ist meine Last allerdings immer leichter ...... Und ich laufe immer hinten, damit ich auch den Überblick über die Gruppe nicht verliere und aufpasse, damit keiner verlorengeht. |
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Cassandra Zadik
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Aufgewachsen bin ich an der Rhön bei Fulda. Ich hatte einen wunderschönen Blick auf Berge und wundere mich natürlich, daß hier alles so flach ist. Aber das macht nichts, dafür kann ich weit rennen und hüpfen. Derzeitig gehe ich nur selten auf Touren, werde dafür aber ab und zu für Therapiezwecke eingesetzt. Und 2012 erwarte ich mein erstes Fohlen. |
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Ich bin derzeitig noch einer der jüngsten, großen Trekkinglamas der Herde und ein Wallach. Eigentlich bin ich ganz schwarz, aber die Sonne hat meine Wolle aufgehellt - daher wirke ich braun. Wenn meine Knochen und Sehnen älter sind, soll ich schwere Packsättel tragen und übe jetzt schon fleißig mit kleineren Lasten. Nur komisch: meine Last wird am Ende der Tour immer leichter! Wandern ist eigentlich schön und neue Gegenden zu entdecken auch. Nur will ich auch immer gut sehen können, wo es als nächstes weitergeht. Daher blicke ich mit einem Auge immer über die rechte Schulter meines Führers. Wir wollen uns doch nicht verlaufen! Und am liebsten laufe ich in einer Gruppe mit, in der auch mein Halbbruder Bino mitkommt und aufpaßt. |
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Ich bin dreifarbig. Da ich noch nicht alt genug bin, um eine Lamamutter zu sein, vertreibe ich mir die Zeit bis dahin mit Wanderungen und dem Kennenlernen der Gegend. Ab und zu gehe ich auch in Gebäude hinein und lasse meine Wolle von fremden Leuten anfassen und streicheln. Das macht mir nicht viel aus. Einen Packsattel mit viel Sachen trage ich noch nicht, erst einmal muß meine Wirbelsäule dafür stark genug werden - ich wachse ja noch. Und auf den Wanderungen kann ich auch immer mal wieder nachsehen, was so an Lamahengsten für mich in Frage kommt. |
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Geboren im Süden von Deutschland hat es mit 2010 nach Brandenburg verschlagen. Hier habe ich neue Freunde in einer Lamaherde gefunden. Oft gehe ich spazieren, wobei ich aber ungern von meinem Kumpel Sultan getrennt sein möchte. |
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Wie mein Halbbruder Domino komme auch ich aus dem Süden von Deutschland. Ich bin das 2. Alpaka inmitten einer Lamaherde in Brandenburg. Aber ich setze mich tapfer durch und drängle mich beim Essen auch immer vor. |
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Ich bin erst etwa ein Jahr alt und noch ein Fohlen. Mein Vater ist ein stark bewollter, kleinerer Hengst und daher bin ich auch nicht so groß wie z.B. mein Kumpel Corwin. Aber ich habe mehr Wolle. Die Zweibeinerin, die mich öfters halftert, findet, daß ich ein tolles Therapietier abgeben werde. Derzeitig laufe ich ab und zu bei Wanderungen mit und sehe mir die Gegend an. Natürlich probiere ich auch fleißig das am Wegrand stehenden Grünzeug.. |
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Ich stamme aus einer Linie, die von meiner Zweibeinerin scherzhaft als "Therapielinie" bezeichnet wird. Sie hat ganz große Hoffnung auf mich als großartiges Trekkingtier und bis jetzt habe ich sie voll zufriedengestellt. Ich mag wandern und gehe auch mit Kindern mit. Derzeitig bin ich noch ein Fohlen und am liebsten mit Sisal zusammen. Auf Spaziergängen bin ich auch sehr aufmerksam und passe mich meinem Führer an. |
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Eigentlich komme ich aus Österreich. Aufgewachsen bin ich in den Bergen, die während meines Lebens immer kleiner wurden, bis ich jetzt hier in der Märkischen Ebene meine Heimat gefunden habe. Und hier bleibe ich auch. Als typisches Classic-Lama verliere ich Wollteile ab und zu von selbst wenn es wärmer wird, d.h. mein Vlies regeneriert sich. Daher brauche ich auch nicht geschoren zu werden. Auch ich gehe schon seit Jahren immer bei Wanderungen mit und bin eine erfahrene ruhige Stute. Allerdings verteidige ich meine Fohlen mit aller Kraft. |
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Ganz schwarz und eher zierlich kann ich mich durchaus auch mal wie eine Diva benehmen. Aber ansonsten bin ich ruhig und mag das Spazierengehen sehr. Ich hatte früher ein ganz wundervolle Freunde beim Wandern - sie waren viel größer als ich und haben oft gewiehert ..... |
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Ich bin auch schon eine ganze Weile mit der Herde zusammen. Während die anderen viel Zeit im Stall verbringen, wenn es ein wenig kälter wird, bin ich lieber draußen. Vielleicht haben die anderen nicht so eine schöne dichte Wolle wie ich. Wandern mag ich eigentlich, allerdings nicht, wenn mein kleines Fohlen nicht dabei ist. Dann will ich eigentlich lieber mit ihm zusammensein. Ansonsten führe ich die Lamakarawande meistens an. |
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Ich bin die älteste Tochter von Billi Zadik. Eigentlich bin ich schwarz, aber die Sonne hat meine Wolle zu einem Braun ausgebleicht. Ich mag spazierengehen, aber finde es nicht schön, wenn mich jemand an meinen Beinen anfassen und festhalten will. Aber streicheln lasse ich mich natürlich und ich gehe auch brav hinter meinen Führern hinterher. Und Sachen tragen kann ich auch problemlos. Derzeitig bin ich mit Ares zusammen und gehe daher auch meistens mit ihm spazieren. |
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Ich bin ein Hengst und während ich natürlich brav hinter meinem Führer langgehe, egal was sie machen, muß ich auch auf die Stuten aufpassen. Und ich bin eifersüchtig! Wenn eine Stute mitkommt, die nicht zu mir gehört, muß sie das natürlich auch wissen. Aber das passiert selten. Ansonsten mag ich spazierengehen. Obwohl meine Zweibeiner mich immer mal wieder in sehr merkwürdige Gegenden führen. Auch sehe ich mir gern mal Häuser von innen an. Und da ich mich mit Hunden normalerweise gut verstehe, bin ich auch das Tier, daß meine Zweibeinerin bei Blindenhunden mitnimmt. |
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Ich bin erst 2010 zur Herde Zadik-Lamas gekommen. Vorher bin ich im Norden von Deutschland aufgewachsen - meine Mutter kommt aus Dänemark. Ich habe, bis ich hierherkam, noch nie einen so großen Wald gesehen und mußte mich erst einmal daran gewöhnen. Auch die vielen Wanderungen waren etwas Neues. Aber ich komme gern mit - am liebsten esse ich nämlich die am Wegrand stehenden Kiefern. Die sind wirklich lecker! |
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Ich bin die Herdenchefin der Mutterherde Leider habe ich mir das Bein verletzt und kann daher erst einmal nicht mehr lange wandern gehen oder Lasten tragen. Schade, ich habe es geliebt. Meine Führer waren alle nur halb so groß wie ich und manchmal konnten sie nicht einmal über meinen Rücken hinwegsehen. Aber ich bin trotzdem hinter ihnen hergegangen und habe auch gleichzeitig aufgepaßt, daß alle in der Herde zusammenblieben. Wenn es mir wieder bessergeht, werde ich sicher wieder mitkommen. |
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